Auf Augenhöhe? Kirchliche Partnerschaftsarbeit zwischen Erbe und Erneuerung
„Partnerschaft in Gehorsam“ – ein Leitsatz, der heute irritiert und doch bis heute wirkt. Als die Weltmissionskonferenz 1947 diesen Anspruch formulierte, sollte er einen Bruch markieren: weg von kolonialen Abhängigkeiten, hin zu gegenseitiger Verantwortung. Die Asymmetrie in den durch Kolonialismus und Mission entstandenen Beziehungen zwischen Kirchen des Globalen Nordens und Südens sollte überwunden werden. Doch der Anspruch blieb oft Theorie. Paternalistische Strukturen prägen vielerorts bis heute das Miteinander. Aber wie kann echte Veränderung gelingen? Warum bleiben Kirchenpartnerschaften trotz ihrer belasteten Geschichte wichtig? Wie kann ihre Zukunft aussehen? Und was hat all das immer noch mit Mission zu tun? Darüber spricht Host Tanja Stünckel mit Christoph Krauth, Pfarrer für Weltmission und Ökumene in der Pfalz.
Show-Notes:
Mehr zu diesem und weiteren spannenden Themen aus aller Welt lest Ihr auch in der Zeitschrift EineWelt
Mehr zur Geschichte des Konzepts Kirchenpartnerschaft
Mehr Infos zur Weltmissionskonferenz
Mehr Infos zur Entwicklung der Kirchenzugehörigkeit in Deutschland (nach der Wiedervereinigung, in der DDR waren Kirchenmitglieder immer in der Minderheit) gibt es hier
Mehr Infos zu Westpapua
Das Gleichnis des Barmherzigen Samariters zum Nachlesen in der Bibel steht in Lukas 10 Vers 25-37
Mehr Infos zum Arbeitgeber von Christoph Krauth, dem Missionarisch Ökumenischen Dienst
Mehr über die Evangelische Mission Weltweit (EMW) erfahrt Ihr hier: mission-weltweit.de/de/ueber-uns
Alle Folgen von Zeit für Mission und weitere Infos zum Podcast findet Ihr hier: mission-weltweit.de/de/podcast
Host und Produktion: Tanja Stünckel
Sounds: Pixabay
Kommentare